Futtermittel: Erfolgreich durch Mittelkettige Fettsäuren

Mittelkettige Fettsäuren. Octan und Decansäure

Auch Capryl-, und Caprinsäure genannt.

 

Die MCFA haben sich zu einigen der interessantesten organischen Säuren entwickelt. Im Gegensatz zu den kurzkettigen organischen Säuren wie Ameisen, Propion, und Milchsäure gibt es bereits eine Wirkung im sehr niedrigen Einsatzbereich gegen sowohl gram positive als auch gram negative Bakterien. Aber auch vor allem gegen Hefen und Schimmel. In diversen Patenten wurde die Wirksamkeit in geringen Dosierungen 1200 – 3000 ppm bestätigt.

 

Einfluss von MKFS´s auf die Hemmung von Bakterien

 

                                     Effizienz der Hemmung

 

Lactobacillus                    -

Streptokokkus                  +++

Chlostridum perfringens  +++

Salmonellen                      +++

E.Coli                                +++

 

In vielen Versuchen wurden eine bessere Gesundheit und damit einhergehend eine bessere Tageszunahme und eine bessere Futterverwertung der Ferkel, aber oftmals auch der Sauen erzielt. Vor allem bei einem vermehrten Auftreten von Streptokokken können die MCFA eine Lösung darstellen. Hier sollte man dann aber bereits bei der Fütterung der Sau beginnen.

 

Die MCFA werden aus Kokos und Palmöl entwickelt, und haben etwa den gleichen Energiewert wie Pflanzenöl.

D.h. beim Einsatz von MCFA muß der Energiewert der MCFA berücksichtigt werden!

Dieses ist auch von Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit.


MCFA sind eine sehr günstige Art ein Futter mit hoher Energiedichte zu erzeugen dass ausserdem für eine gute Darmgesundheit sorgt. Wir empfehlen eine Menge bis etwa 2,0-3,0 Kg/ Tonne Futter MCFA einzusetzen. Oftmals werden aus Kostengründen nicht die optimalen Mengen an MCFA eingesetzt!

 

 

Futterkamp: Einsatz von mittelkettigen Fettsäuren in der Ferkelaufzucht
 

 

 

 

 

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In der Ferkelaufzucht gilt es, den Verdauungstrakt und die Immunitätslage der Ferkel so zu stärken, dass sie unbeschadet den Stress des Absetzens, der neuen Umgebung, der Rangkämpfe und vor allem auch der völlig neuen Futtergrundlage überstehen. Aus diesem Grund wurde der Einsatz mittelkettiger Fettsäuren im LVZ Futterkamp, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, getestet.

Durch den Einsatz von mittelkettigen Fettsäuren zusätzlich zu den bereits mit einer Säurekombination fertig abgesicherten Alleinfuttern konnte die Futterverwertung in der Ferkelaufzucht signifikant verbessert werden.

Aber Vorsicht - eine zu hohe Dosierung zeigt einen deutlichen Rückgang der Futteraufnahme und in der Folge auch ein geringeres Wachstum. Dieser Aspekt wird in einem Folgeversuch im LVZ Futterkamp noch einmal unter die Lupe genommen, wobei die scheinbar negative Geschmacksbeeinträchtigung ausgeglichen werden soll. Dennoch ist der Einsatz mittelkettiger Fettsäuren unter den dargestellten Versuchsbedingungen als ökonomisch sinnvoll zu betrachten.

Caprox-MCFA über das Trinkwasser.

Die Geflügelhalltung stand in der letzten Zeit in der Diskussion durch den Einsatz von Antibiotika vor allem in der Mast. Als Alternative für den Einsatz der Antibiotika bieten wir Caprox mit mehr als 80 % MCFA an. Dieses kann sehr flexibel über das Trinkwasser in einer Menge von 800 Gramm bis 1 Kg je 1000 Liter Trinkwasser eingesetzt werden. Mit Caprox lässt sich eine bedeutende Verbesserung der Darmgesundheit erzielen. Es werden vor allem die Lebensbedingungen der Clostridien massiv verändert, sodass es zu weniger Problemen mit nasser Einstreu kommt. Neben der sehr flexiblen Einsatzmöglichkeit bleibt Caprox im Gegensatz zu den reinen MCFA auch bei 0 Grad noch flüssig.

In der folgenden PDF Datei finden Sie die Zusammensetzung des puren MCFA produktes, wie wir es auch anbieten. Es handelt sich nicht, wie üblicherweise um ein sehr stark verdünntes Produkt.

 

Achtung es handelt sich nicht um einen Futterzusatzstoff sondern um ein in der Positivliste aufgeführtes Futtermittel (siehe DLG Positivliste).

Alle wichtige Daten für den Einsatz in Deutschland.
Bei Lieferung wird auch ein Dioxinzertifikat mitgeliefert. Es besteht keine Gefahr, da es sich nicht um ein Mischprodukt oder um ein Restprodukt handelt. Es ist der erste Teil der Raffination der Fett
datenblatt Positivliste Palmera.pdf
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Darstellung der verschiedenen Fettsäuren (NL Text.)
Darstellung der Gehalte an Octan und Decansäure. Schwankungen sind vorhanden. Da es ein natürliches Produkt ist. Deutlich erkennbar, dass es sich um reine Ware handelt.
datenblatt MCFA palmera.pdf
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Caprox mit 80 % MCFA (flüssig)
Hier werden einige nähere Informationen über Caprox dargestellt
Einsatz von Caprox.pdf
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